Studienangebote

Studienangebote der Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung

Die Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der DGUV mit Sitz in Bad Hersfeld.

Das Studienangebot umfasst den grundständigen Studiengang "Recht der Gesetzlichen Unfallversicherung", einen Masterstudiengang sowie drei Zertifikatsstudiengänge.

Der seit 1996 durchgeführte Studiengang "Recht der Gesetzlichen Unfallversicherung" vermittelt auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden eine auf die Aufgaben der Unfallversicherung bezogene Bildung, die zur Wahrnehmung gehobener Funktionen befähigt und die naturwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Funktionen aufzeigt.

Das Studium dauert drei Jahre und besteht aus sechs Studienabschnitten von insgesamt 18 Monaten Dauer sowie aus Praxisphasen von ebenfalls 18 Monaten bei den Unfallversicherungsträgern, bei denen die Studierenden angestellt sind. Studienbeginn ist der 1. September eines Jahres. Das Studium besteht aus 37 Modulen, die studienbegleitend geprüft wurden.

Der Studienabschluss wird derzeit auf den Grad "Bachelor of Law (LL.B)" umgestellt. Angestellte, die nicht über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen, können eine gleichartige Fortbildung absolvieren.

Für Absolventen des Ausbildungsberufs "Sozialversicherungsfachangestellte/r" kann die Studienzeit auf zwei Jahre mit fünf Studienabschnitten und entsprechenden Praxiszeiten verkürzt werden.

In Kooperation mit der Universität Kassel wird der Studiengang "Master of Public Administration (MPA)" angeboten. Der Studiengang dauert fünf Semester und wird berufsbegleitend durchgeführt. Primäres Anliegen ist es, Mitarbeiter/innen öffentlicher Verwaltungen für den Modernisierungsprozess zu qualifizieren und zu Multiplikatoren der neuen Steuerungsprozesse zu entwickeln. Der Master of Public Administration ist ein berufsqualifizierender verwaltungswissenschaftlicher Master-Abschluss im Studiengang Öffentliches Management. Der MPA ist qualifiziert notwendige Veränderungen von Verwaltungsprozessen zu planen, durchzuführen und auszuwerten und dabei die Strukturen und -abläufe effizienter und effektiver zu gestalten.

Die Kultus- (KMK) und Innenministerkonferenzen (IMK) haben beschlossen, die an Universitäten und Fachhochschulen erreichten Masterabschlüsse als Zugangsberechtigung für den höheren Dienst anzuerkennen (Beschluss der Innenministerkonferenz vom 6. Juni 2002 und der Kultusministerkonferenz vom 24. Mai 2002 über den "Zugang zu den Laufbahnen des höheren Dienstes durch Masterabschluss an Fachhochschulen").

Das Angebot der Hochschule wird derzeit um drei Zertifikatsstudiengänge erweitert:

  • Zertifikatsstudiengang Personalwesen und Führung

Die Schwerpunkte des Curriculums liegen in den Bereichen Arbeitsrecht, Führung und Personalwirtschaft. Die Zielgruppe sind Führungskräfte öffentlicher Verwaltungen sowie Fachkräfte aus dem Personalbereich.

  • Zertifikatsstudiengang Berater/in für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Im Vordergrund steht hier die Vermittlung der Methoden und Instrumente des BGM. Die Teilnehmer/innen sollen befähigt werden, ein BGM zu implementieren und zu entwickeln. Zielgruppe sind u. a. Aufsichtspersonen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte.

  • Zertifikatsstudiengang Rehabilitationsmanagement

Durch die sich abzeichnende Reform des SGB VII steht zu erwarten, dass die bereits prominente Aufgabe der Rehabilitation weiter an Bedeutung gewinnt. Der Studiengang ermöglicht den Mitarbeiter/innen der Unfallversicherungsträger, sich in diesem Bereich entsprechend weiter zu qualifizieren und Entwicklungspotenziale zu erschließen. Dieser Studiengang wird in Kooperation mit der Fachhochschule Heidelberg - private Fachhochschule der Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH) - angeboten.

Für diese Angebote bestehen keine hochschulrechtlichen Zulassungsvoraussetzungen. Diese Studiengänge weisen eine modularisierte Struktur auf und werden berufsbegleitend durchgeführt. In Selbststudienphasen sind Studienmaterialien zu bearbeiten. Ergänzt wird das Selbststudium durch Präsenzphasen, die am Wochenende (Freitag und Samstag) durchgeführt werden.

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